Knabstrupper

ConnemaraDer Knabstrupper hebt sich nicht allein durch seine interessante Färbung, sondern auch durch sein Wesen von den bekannten Pferderassen ab. Genügsam, vielseitig und lernbereit schätzt man ihn als Freizeit- und Sportgefährten. Der Knabstrupper mit seinen rundlichen Formen, dem feurigen Temperament und seinen imponierenden Bewegungen bringen Ausdruck in die klassische Dressur und in den Fahrsport. Westernreiter, Voltigieren und Freizeitreiter haben in ihm einen gemütvollen und vielseitig einsetzbaren Freund, der durch Leistungsbereitschaft und Widerstandskraft besticht.

Die Entstehung dieser Rasse war reiner Zufall. Während der Napoleonischen Kriege hielten sich für kurze Zeit auch spanische Truppen in Dänemark auf. Als sie wieder abzogen, ließ einer ihrer Offiziere eine gefleckte Stute zurück. Der Gutsherr auf Knabstrupp - und kenntnisreicher Züchter von Reitpferden - sah die Stute und war beeindruckt von ihrer Schnelligkeit und Kraft. Er erwarb das Pferd und stellte es zu einem palominofarbenen Frederiksborger Hengst. Im Jahr 1813 gebar die Stute ein geflecktes Hengstfohlen, das später zum Stammvater der Knabstrupper - Zucht wurde. Die Rasse, die auf jene stichelhaarige Fuchsstute zurückgeht, bringt zähe, aktive und gut gebaute Reit – und Wagenpferde, die sich durch Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und gute Bewegungen sowie ganz besonders durch ihr harmonisches, klares und ruhiges Temperament auszeichnen. Außerdem ist der Knabstrupper auch wegen seiner aparten Tigerung, seiner Gelehrigkeit und Ausdauer, sowie seines ruhigen Temperaments sehr begehrt. Er erreicht eine Größe von etwa 155 cm.

Der dänische Knabstrupper galt sogar in seiner Heimat beinahe als ausgestorben. Erst seit wenigen Jahren hat diese berühmte Rasse in Dänemark und Deutschland eine Renaissance erlangt.


Züchter:

Züchter:    
     
Christine Kary
Bahnstraße 4
3465 Königsbrunn/Wagram

Tel: 0664/1357917
Mail: christine.kary@gmx.at

Marlies Steindl
Hernalser-Hauptstraße 148/16
1170 Wien

Tel: 0676/9448586