Berber

Die als Berber bezeichneten Schläge des nordafrikanischen Pferdes stammen vom urzeitlichen Ramskopf-Pferd und sind mit dem iberischen Pferd (Sorraia) eng verwandt. Sie waren in Afrika, das lange mit Spanien verbunden war, längst verbreitet, ehe das arabische Pferd um 700 n. Ch. Dorthin gelangte. Seitdem fand eine ständige Vermischung beider Rassen statt, nur die Tuareg-Normaden bewahrten ihre Reinzucht. Während der Eroberung Spaniens durch die Mauren gaben wieder zahlreiche Berber der Zucht des iberischen Pferdes neue Impulse. Später wurden Hengste der Rasse in ganz Europa als Veredler verwendet, so auch der Godolphin Barb, ein Mitbegründer des Englischen Vollblutes. Der reine Berber existiert heute kaum noch, man ist aber bestrebt, die Restbestände der Rasse, die ziemlich stark arabisiert wurde, zu erhalten, gründete man 1988 den Verband ?Weltorganisation des Berberpferdes? (OMCB). Die Ursprungsländer und Frankreich bemühen sich, die Reinzucht zu fördern. 

Ein mittelgroßes Edelpferd, im Typ eher iberisch denn orientalisch. Der mittelgroße Kopf meist geramst und auf einem sehr starken, geraden Hals sitzend, der einer langen, manchmal schrägen Schulter entspringt. Der Rücken kurz und tragfähig, der Rumpf tief, aber nicht sehr breit und in die typische, abgeschlagene Kruppe übergehend; tiefer Schweifansatz. Stahlharte Beine mit hervorragenden Hufen, manchmal etwas säbelbeinig und kuhhessig. Flüssige, raumgreifende Bewegungen mit Knieaktion, trittsicher und schnell.
 


Züchter:    
     

EL-Barbari
Hauptstraße 174
2061 Hadres
 

Tel: 0664 / 92 49 453
Mail: el-barbari@berberpferd-info.at
Web:
www.berberpferd-info.at
Web: www.araber-berberzucht.npage.at

Al-Ayur - Jessica Pfeiffer
Sörgerberg 17
9556 Liebenfels
 

Tel.: 0676/9144401
Mail: webmaster@berberzucht.de

Web: www.berberzucht.
at

Isabella Kerschbaumer
Ankerstraße 17
8054 Graz
 

Tel: 0650 / 42 081 72
Mail: kerschbaumer@inode.at