BarockpferdBarockpferd

Es ist unklar, wie der Ausdruck "Barockpferd" wirklich entstand. Es ist jedoch auffallend, dass Pferde, die auf Gemälden oder Stichen aus dem 17. und 18. Jahrhundert abgebildet sind, große Ähnlichkeit besitzen mit den Pferden, die wir heute zu den Barockpferden zählen.

Auch die unübersehbar "barocken Formen" dieser Pferde lassen sich schwer abstreiten. Für alle Barockpferde ist der kurze breite Rücken typisch und natürlich der hoch aufgewölbte Hals. Auch die runde, kräftige und häufig geteilte Kruppe und das meist sehr lange und dichte Langhaar sind Merkmale dieses Pferdetyps. Der Kopf hat ein gerades bis konvexes Profil.

Aufgrund ihres Körperbaus und ihrer Gelehrigkeit eignen sich diese Pferde ganz besonders für Lektionen der Hohen Schule. Nicht umsonst verwendet man an der Spanischen Hofreitschule zu Wien Lipizzaner für die Klassische Reitkunst, die wohl zu den bekanntesten Vertretern dieses Pferdetypus gehören:

PRE - Pura Raza Española , Lipizzaner, Lusitanos,   Friesen, Knabstrupper, Menorquins , Berber, Kladruber

Zuchtziel:

Rasse: Pferde im barocken Typ

Herkunft: verschiedene EU Länder

Wesen: gutes Temperament jedoch ausgeglichen, intelligent, widerstandsfähig

Größe: ab Ponyendmaß ab 148 cm

Fell und Farben: alle Farben

Typ: verläßliches, mittel bis großes, kräftiges im barocken Typ stehendes Pferd

Zuchtziel: muß als barockes Pferd erkannt werden

Gebäude:

Kopf: mittelgroß bis groß, nicht ponyhaft, subkonvexes bis gerades Profil,lebhaftes waches Auge, Ohren gut proportioniert können auch lang sein,

kräftige Ganaschen.

Hals: leicht gebogen, gute Aufrichtung, von mittlerer Länge, Mähne soll kräftig (viel) sein.

Vorhand: muskulös, mittel bis breit aber kräftig, genug bis starke Bemuskelung, genügen Ellbogenfreiheit, Röhrbein von guter Länge mit trockenen Sehnen, Fesselung nicht zu lang.

Mittelhand: Rumpf gut proportioniert und nicht zu fein, Rücken muskulös und nicht zu lang

Nachhand: Kruppe von mittlerer Länge, rund und leicht abfallend, tiefer Schweifansatz, dichter langer Schweif.

Hufe und Fundament: Hufe hart und mittelgroß und kompakt

Bewegungsablauf: agil, ausgreifend, harmonisch, taktmäßig, gute Veranlagung zur Versammlung, gute Aufwärtsbewegung in der Vorhand.

Kennzeichnung:

In Österreich geborene (registrierte) Fohlen erhalten einen DNA – Fingerprint. Farbe, Wirbel und Abzeichen müssen bei Fohlenregistrierung und Zuchtbuchaufnahme aufgenommen werden.

 

Pinto – Barock im barocken Typ stehend

 Herkunft: Holland, Deutschland, Österreich

Abstammung: ausschließlich  Pintostuten und  Friesenhengste sind zur Zucht zu verwenden.

Größe: 150 – 165 cm, geringe Übergrößen können bei entsprechenden Typ toleriert werden.

 Fell und Farben: ausschließlich Plattenschecken, einfärbige werden toleriert.


Züchter Barockpferd:
     
Linda Stangl
Preding 105
8504 Preding

Tel.: 03185/2605

Sabine Pammer
Lottersberg 9
3122 Gansbach

Tel.: 02752/8543

Alois Gruber
St. Veiterstraße 32
5621 St. Veit i. Pongau

Tel.: 0664/4642940

     
Züchter Pinto-Barock:
     
Peter Schwaighofer
Schratten 3
5441 Abtenau

Tel.: 0664/1434877

Barbara Moser

Hinterkoflach 16

9565 Ebene – Reichenau

 

Tel. 0676/96 333 21

mail: hinteregger-moser@gmx.at

Sigrid Seebacher   

Seebach 3

9565 Ebene Reichenau  

 

Tel.:   0664/2330595

Mail: toni.thomas@aon.at

Web: www.barockpintos.at